Wir sind stolz darauf, unsere Produkte selber zu produzieren

Wir besitzen einen umfangreichen Maschinenpark und können auf viele motivierte und spezialisierte Mitarbeiter zählen.

Blechbearbeitung

In einem ersten Schritt wird in der Blechbearbeitung Stahl, Chromstahl und Aluminium zugeschnitten. Dazu verwenden wir moderne computergesteuerte Stanz-und Lasermaschinen. Anschliessend werden die zugeschnittenen Blechstücke entgratet. Dadurch werden alle scharfen Kanten entfernt und die Verletzungsgefahr durch Schnitte wird reduziert. Zudem erhält die Oberfläche ein einheitliches Schliffbild.

Kant- und Tiefziehpressen

Dann werden die Bleche auf einer unserer Kant- und Tiefziehpressen die endgültige Form gebracht. Einige Maschinen arbeiten mit einem Druck von bis zu 400 Tonnen.

Schweisserei

Die Chromstahlabdeckungen der Herde und Öfen werden nun im WIG-Verfahren (Wolfram Innert Gas) verschweisst und anschliessend von Hand verschliffen – so bleibt von der ursprünglichen Schweissnaht nichts mehr sichtbar. Alle anderen Stahlsorten werden in der Schweisserei im MIG/MAG-Verfahren verschweisst.

Rohguss-Bearbeitungszentrum

Die dicken Gussstahlplatten für unsere Holzherde werden auf einer CNC Maschine bearbeitet um eine absolut ebene Oberfläche zu erreichen. Die Verwendung von Gussplatten ist zwar aufwändiger als die üblich eingesetzten Chromstahlplatten, ist jedoch im Vergleich dazu absolut verwindungssteif, langlebiger und bei der Energieübertragung effizienter.

Schweissroboter

2015 wurde unser Hochleistung-Schweissroboter installiert. Während auf der einen Seite der Roboter schweisst, wird auf der anderen Seite bereits das nächste Bauteil gerüstet. Produziert werden auf der neuen Anlage Kaminöfen, Wasserwärmetauscher und Kessel für die Tiba Zentralheizungsherde.

Endmontage

Die nun rohen Grundgehäuse und Kessel werden mit einem Schutzlack überzogen und anschliessend von Hand ausgemauert. Danach findet die Endmontage statt. Dabei sind viele Details zu beachten, zum Beispiel das richtige Ausrichten der Türscharniere oder das korrekte Ausmauern der Brennkammer, damit der Ofen nachher auch wirklich luftdicht ist.

Hier finden Sie unsere aktuellen Stellenangebote

Hier finden Sie die aktuellen Stellenangebote der Tiba AG:

Stelleninserat Lehrstelle als Polymechaniker

Nicht wenige Mitarbeitende sind bereits seit mehreren Jahrzehnten bei der Tiba angestellt und fühlen sich verankert mit der Firma. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir – bis in die jüngste Zeit – auch immer wieder deren Nachkommen, weitere Familienangehörige oder Bekannte anstellen dürfen. Wir verstehen dies als Zeichen des Vertrauens in eine umsichtige Zukunftsplanung und Investitionsbereitschaft seitens der Firmenführung.

Unsere Mitarbeitenden schätzen an der Tiba besonders:

Unsere Stärke – die Tiba Firmenkultur
Die Arbeitsbedingungen der Tiba lassen eine gute Vereinbarkeit der Lebensbereiche zu und die familiäre Struktur wird von den Mitarbeitenden sehr geschätzt. So finden zum Beispiel traditionell grössere und kleinere Anlässe mit und ohne Familie statt. Eine besonders schöne Geste ist das Kinderweihnachtsgeld, welches Mitarbeitende mit zulagenberechtigten Kindern an Weihnachten zusätzlich in Form von Gutscheinen als Geschenk erhalten.

Flexible Arbeitszeiten
Die Jahresarbeitszeit ermöglicht den Mitarbeitenden im Rahmen einer grosszügigen Gleitzeitregelung Flexibilität in der persönlichen Arbeitszeitgestaltung.

Grosszügige Ferienregelung
Jeder Mitarbeitende hat mindestens fünf Wochen Ferien pro Jahr. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Brückentage über Gleitzeit zu kompensieren.

Möglichkeit der Teilzeitarbeit
Die Tiba unterstützt Teilzeitarbeit – auf allen Stufen!
Die Geschäftsleitung begegnet Wünschen von Mitarbeitenden wohlwollend und sucht mit ihnen zusammen nach individuellen Lösungen.

Unterstützung bei Weiterbildung
Die Tiba legt Wert auf gut ausgebildete Fachkräfte. Spezifische Weiterbildungen werden mit Weiterbildungsbeiträgen grosszügig unterstützt.

Gratis-Parkplätze
Heute nicht mehr selbstverständlich.

Die Geschichte der Tiba von 1902 bis heute

Die mechanische Werkstätte um 1902

Die Geschichte der Tiba AG beginnt 1902 in Titterten, einem kleinen Dorf im Kanton Basellandschaft. Dort gründet Heinrich Schweizer eine mechanische Werkstätte mit vier Beschäftigten, einer Bohrmaschine mit Drehbank und drei Schraubstöcken. 1947 erfolgt der Umzug ins nahegelegene Bubendorf und 1961 die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft: die heutige Tiba AG entsteht. Der Name Tiba ist eine Anlehnung an den alten Standort: TI-BA Titterten Baselland.

Ein alter Tiba-Herd mit dem sogenannten Wasserschiff zur Warmwassererzeugung

Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre ist geprägt von einer starken Industrialisierung und dem Einfamilienhausbau. Tiba-Herde finden in der ganzen Schweiz und im Ausland unzählige Käufer – pro Jahr werden bis zu 8000 Tiba-Herde produziert.

1950 – 1980

Bereits früh erkennt Tiba den Trend in Richtung Elektrifizierung und bringt 1950 den ersten Tiba-Kombiherd auf den Markt: Holz- und Elektroherd neben einander in einem Gerät integriert, lassen dem Benutzer die Wahl zwischen Holz oder Strom als Energiequelle. Noch heute ist Tiba spezialisiert auf naht- und fugenlos integrierte Holzherde. Gleichzeitig werden die Tiba-Zentralheizungsherde weiterentwickelt. Sie liefern bis zu 28 kW Heizleistung an einem Naturzugkamin – das heisst viel Energie ganz ohne Strom.

Die Ölkrisen in den 1970er Jahren bringen der Tiba weiteren Erfolg: Bis in die späten 1980er Jahre steigt die Nachfrage nach effizienten Holz- und Zentralheizungsherden stark an. Die Tiba baut ihre Fabrikgebäude massiv aus – sie umfassen heute über 18’000 Quadratmeter Produktionsfläche.

Die Tiba Produktion in den 1950er Jahren
Firmensitz in Bubendorf (BL)

1980 – 2000

1980 werden die ersten Tiba-Solaranlagen in Kombination mit Zentralheizungsherden ausgeliefert. Tiba steigt als Pionier früh ins Solargeschäft ein. 1987 übernimmt Tiba die Sarina AG in Freiburg und 1992 die Granum SA in Neuchâtel und baut ihre Stellung als führender Anbieter von Holzherden und Cheminéeöfen weiter aus. Im Zuge dieser Übernahmen wird 1989 die Produktion in Bubendorf um neue Montagehallen und ein Labor erweitert.

1997 wird die Tiba von der Familie Bühler übernommen und wird somit seit über 110 Jahren als Familienbetrieb geführt. Im Jahr 2002 kann die Tiba ihren 100. Geburtstag im Kreis von Angestellten, Lieferanten, Kunden und des Regierungsrates des Kantons Basellandschaft feiern.

2006: Holzherd mit verbesserter und effi­zienterer Brennkammer
2016: Zusammenschluss der beiden Traditionsfirmen Tiba AG und Tonwerk Lausen AG
2018: Neulancierung der Tiba Stahlküchen an der Swissbau in Basel

2000 bis heute

Mit dem Schritt ins neue Jahrtausend wird auch das Geschäftsfeld der Cheminéeöfen aufgegriffen. Mit der umfassenden Erfahrung aus der Holzverbrennung wird eine wegweisende Brennkammer für Cheminéeöfen entwickelt, die bereits heute die strengen gesetzlichen Vorschriften aus Deutschland für das Jahr 2015 um 50 Prozent unterschreitet.

2009 entsteht in den Räumlichkeiten der Tiba eine über 800 Quadratmeter grosse Dauerausstellung zum Thema Holzfeuerungen und erneuerbare Energien sowie ein Tiba-Museum.

2010 wird in Zusammenarbeit mit dem Bund und Hochschulen im Rahmen eines KTI-Projektes die Entwicklung einer neuartigen Retortenfeuerung in Angriff genommen: 5 Stunden Dauerbrand ohne Nachlegen bei extrem tiefen Emissionen – 2013 wird der Sirius II auf dem Markt eingeführt.

Heute vereint Tiba die natürlichen Energieträger Holz und Sonne mit anderen Heiz- und Energiesystemen. Egal ob der Kunde einen Cheminéeofen oder ein vollintegriertes Heizsystem möchte, Tiba ist der verlässliche und ehrliche Partner im Bereich der natürlichen Wärme.

Unsere 800 m2 grosse Ausstellung in Bubendorf (BL)
Das aktuelle Tiba-Team