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Häufige Fragen
Wir haben die häufigsten Fragen zu unseren Produkten und Lösungen für Sie zusammengestellt. Hier finden Sie nützliche Informationen zu Planung, Installation, Betrieb und weiteren wichtigen Themen. Sollten Sie dennoch Fragen haben, sind wir gerne persönlich für Sie da.
Holz gilt als ein nachwachsender Energieträger und wird im Rahmen des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs häufig als weitgehend CO₂-neutral betrachtet. Während seines Wachstums nimmt ein Baum CO₂ aus der Atmosphäre auf und speichert den Kohlenstoff im Holz.
Bei der Verbrennung im Kamin- oder Speicherofen wird ungefähr die Menge CO₂ wieder freigesetzt, die der Baum zuvor während seines Wachstums gebunden hat. Auch bei der natürlichen Zersetzung des Holzes würde dieses CO₂ im Laufe der Zeit wieder an die Umwelt abgegeben werden.
Voraussetzung für eine möglichst nachhaltige Nutzung ist, dass das Brennholz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt und als nachwachsender Rohstoff genutzt wird. Darüber hinaus tragen moderne Kamin- und Speicheröfen mit einer effizienten Verbrennung und niedrigen Emissionen zu einer ressourcenschonenden Wärmeerzeugung bei.
Nein. Im Gegenteil: Eine dünne Schicht kalter Asche im Feuerraum kann das erneute Anfeuern sogar erleichtern. Sie wirkt isolierend, unterstützt den Verbrennungsprozess und trägt dazu bei, dass das Feuer schneller in Gang kommt.
Deshalb ist es nicht notwendig, die Asche nach jeder Feuerung vollständig zu entfernen. Es genügt, die Asche regelmässig zu kontrollieren und den Feuerraum bei Bedarf zu leeren.
Wichtig ist jedoch, dass sich nicht zu viel Asche ansammelt. Sobald die Luftzufuhr beeinträchtigt wird oder der Aschebehälter gefüllt ist, sollte die überschüssige Asche entfernt werden.
Tiba empfiehlt, immer einen kleinen Rest kalter Asche im Feuerraum zu belassen und lediglich die übermässigen Ascherückstände regelmässig zu entsorgen. So schaffen Sie optimale Bedingungen für die nächste Befeuerung.
Ersatzteile sind Komponenten einer Feuerstelle, die bei normalem und fachgerechtem Betrieb grundsätzlich nicht verschleissen sollten. Kommt es dennoch zu einem Defekt, wird geprüft, ob ein Garantieanspruch besteht. In einem solchen Fall entscheidet der Hersteller über die geeignete Lösung, beispielsweise eine Reparatur oder den Austausch des betroffenen Bauteils. Die fachgerechte Ausführung erfolgt in der Regel durch Tiba oder einen autorisierten Fachpartner.
Verschleissteile hingegen unterliegen der normalen Abnutzung im täglichen Betrieb und müssen je nach Nutzung nach einer gewissen Zeit ersetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Türdichtungen, Feuerraumauskleidungen oder andere Bauteile, die hohen thermischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt sind.
Der Austausch von Verschleissteilen gehört zur regelmässigen Wartung einer Feuerstelle und ist grundsätzlich kostenpflichtig. Vergleichbar mit Reifen oder Bremsen bei einem Auto handelt es sich dabei um normale Betriebskosten, die zur langfristigen Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit beitragen.
Tiba unterstützt Sie gerne bei der Identifikation und Beschaffung der passenden Ersatz- und Verschleissteile für Ihre Feuerstelle.
Ja, ein Kamin- oder Speicherofen mit Naturstein- oder Specksteinverkleidung kann grundsätzlich demontiert, versetzt oder an einen anderen Standort umgesetzt werden. Dabei ist jedoch besondere Vorsicht erforderlich, da Natursteinverkleidungen empfindlich auf Stösse und unsachgemässe Handhabung reagieren können.
Vor allem beim Entfernen von Deckplatten und Verkleidungselementen sollte sorgfältig gearbeitet werden, um Schäden am Stein oder an der Ofenkonstruktion zu vermeiden. Je nach Modell kann es sinnvoll sein, seitliche Verkleidungsteile vor der Demontage zusätzlich zu sichern, damit diese nicht verrutschen oder herunterfallen.
Da Naturstein- und Specksteinverkleidungen häufig ein hohes Gewicht aufweisen und die einzelnen Elemente präzise montiert sind, empfiehlt Tiba, einen Standortwechsel oder Rückbau durch eine Fachperson durchführen zu lassen. So wird sichergestellt, dass die Verkleidung, die Feuerstätte und die Abgasanlage fachgerecht behandelt werden und später wieder einwandfrei funktionieren.
Ja, eine regelmässige Reinigung der Glasscheibe ist empfehlenswert, auch wenn nur leichte Verschmutzungen sichtbar sind. So bleibt der freie Blick auf das Flammenspiel erhalten und Ablagerungen können sich nicht dauerhaft auf der Oberfläche festsetzen.
Während des Heizbetriebs lagern sich feine Verbrennungsrückstände auf der Glaskeramikscheibe ab. Werden diese über längere Zeit nicht entfernt, können sie sich bei hohen Temperaturen einbrennen und die Optik der Scheibe beeinträchtigen.
Verwenden Sie für die Reinigung ausschliesslich geeignete Ofenglas- oder Glaskeramikreiniger. Ungeeignete Reinigungsmittel oder Rückstände auf der Scheibe können die Oberfläche beschädigen und bei hohen Temperaturen zu Verfärbungen führen.
Durch eine regelmässige Pflege lassen sich trübe Stellen, hartnäckige Ablagerungen und milchige Beläge vermeiden. Gleichzeitig bleibt die Sicht auf das Feuer klar und die hochwertige Optik Ihres Kamin- oder Speicherofens langfristig erhalten.
Ja, Tiba empfiehlt, Kamin- und Speicheröfen regelmässig warten zu lassen. Eine fachgerechte Wartung trägt dazu bei, die Betriebssicherheit, Effizienz und Langlebigkeit Ihrer Feuerstätte langfristig zu erhalten.
Neben der regelmässigen Reinigung des Ofens sollten auch die Abgasanlage und das Rauchrohr in festgelegten Intervallen kontrolliert und gereinigt werden. Dadurch werden Ablagerungen entfernt und eine einwandfreie Funktion sichergestellt.
Zusätzlich empfiehlt sich eine periodische Überprüfung von Dichtungen, Scharnieren, Verschlüssen und weiteren Verschleissteilen. So können mögliche Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden.
Die Kontrolle und Reinigung der Feuerstätte sowie der Abgasanlage erfolgt entsprechend den geltenden Vorschriften durch die zuständige Fachperson oder den zuständigen Schornsteinfeger. Eine regelmässige Wartung sorgt dafür, dass Ihr Kamin- oder Speicherofen über viele Jahre zuverlässig und sicher betrieben werden kann.
Gerüche aus einem Kamin- oder Speicherofen können verschiedene Ursachen haben und sind nicht immer ein Hinweis auf einen Defekt.
Wurde der Ofen längere Zeit nicht benutzt, können sich Staub, Schmutz oder andere Ablagerungen auf den Oberflächen und im Feuerraum ansammeln. Beim erneuten Aufheizen werden diese Rückstände erwärmt und können vorübergehend Gerüche verursachen. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Ofen vor der nächsten Nutzung gründlich zu reinigen.
Bei Neugeräten ist eine Geruchsentwicklung während der ersten Befeuerungen normal. Durch die hohen Temperaturen härten Lacke und Beschichtungen vollständig aus, wobei Restfeuchtigkeit und flüchtige Bestandteile freigesetzt werden können. Dieser Geruch verschwindet in der Regel nach einigen Heizvorgängen von selbst.
Sorgen Sie während der ersten Inbetriebnahmen und bei auffälligen Gerüchen stets für eine gute Belüftung des Raumes. Sollte der Geruch auch nach längerer Nutzung bestehen bleiben, empfiehlt Tiba, den Ofen und die Abgasanlage durch eine Fachperson überprüfen zu lassen.
So lässt sich sicherstellen, dass Ihr Kamin- oder Speicherofen einwandfrei und sicher funktioniert.
Asche aus einem Kamin- oder Speicherofen muss vor der Entsorgung vollständig ausgekühlt sein. Da Glutreste noch lange nach dem letzten Heizvorgang vorhanden sein können, empfiehlt Tiba, die Asche erst nach mindestens 24 Stunden aus dem Feuerraum zu entfernen.
Für die Entnahme eignen sich ein Aschenrost und eine Aschenschublade, sofern Ihr Ofen damit ausgestattet ist. Verbliebene Aschereste können mit einem Kaminbesteck oder einem geeigneten Aschensauger entfernt werden.
Sammeln Sie die Asche anschliessend in einem feuerfesten Metallbehälter und lassen Sie sie dort nochmals für mindestens zwei Tage stehen. So wird sichergestellt, dass keine versteckten Glutreste mehr vorhanden sind.
Erst nach vollständigem Auskühlen sollte die Asche entsorgt werden. In den meisten Gemeinden können kleine Mengen sauberer Holzasche über den regulären Hauskehricht entsorgt werden. Bitte beachten Sie dabei die lokalen Entsorgungsvorschriften.
Tiba empfiehlt, bei der Entsorgung von Asche stets auf ausreichende Vorsicht zu achten, da selbst unscheinbare Glutreste eine Brandgefahr darstellen können.
Für eine saubere und effiziente Verbrennung sollten die Holzscheite an die Grösse des jeweiligen Kamin- oder Speicherofens angepasst sein. Als Richtwert empfiehlt sich ein Scheitgewicht von etwa 700 bis 800 Gramm. Oft erzielen zwei kleinere Holzscheite ein schöneres Flammenbild und eine sauberere Verbrennung als ein einzelnes grosses Holzstück.
Die geeignete Scheitlänge hängt vom jeweiligen Ofenmodell ab. Viele Kamin- und Speicheröfen sind für Holzscheite mit 25 cm oder 33 cm Länge ausgelegt. Massgebend sind dabei stets die Angaben in der Bedienungsanleitung des entsprechenden Modells.
Achten Sie darauf, den Feuerraum nicht mit übergrossen Holzscheiten zu überfüllen. Die richtige Holzmenge und Scheitgrösse tragen wesentlich zu einer effizienten Verbrennung, einer optimalen Wärmeabgabe und niedrigen Emissionen bei.
Die genauen Vorgaben für Ihren Kamin- oder Speicherofen finden Sie in den technischen Unterlagen und der Bedienungsanleitung des jeweiligen Modells.
Die optimale Brennholzmenge hängt vom jeweiligen Kamin- oder Speicherofen, der Grösse des Feuerraums und der gewünschten Heizleistung ab. Entscheidend ist, die vom Hersteller empfohlene Brennstoffmenge einzuhalten, damit der Ofen effizient und emissionsarm betrieben werden kann.
Als allgemeiner Richtwert werden bei vielen Ofenmodellen rund 1,5 kg Brennholz pro Stunde benötigt. Die tatsächliche Menge kann jedoch je nach Modell und Betriebsweise variieren.
Für eine saubere Verbrennung empfiehlt es sich, eher mehrere kleinere Holzscheite als wenige grosse Stücke zu verwenden. Die Holzscheite sollten zudem an die Grösse des Feuerraums angepasst sein und den empfohlenen Füllgrad nicht überschreiten.
Die empfohlene sowie die maximal zulässige Holzmenge finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Kamin- oder Speicherofens. Tiba empfiehlt, diese Vorgaben einzuhalten, um eine optimale Wärmeabgabe, einen hohen Wirkungsgrad und einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Ja. Ein klassischer Kaminofen oder Speicherofen funktioniert in der Regel völlig unabhängig vom Stromnetz. Für den Betrieb werden weder eine Steckdose noch eine Internetverbindung oder ein Akku benötigt.
Die Wärme entsteht direkt durch die Verbrennung des Holzes und wird über den Ofen an den Raum abgegeben. Dadurch sorgt ein Kamin- oder Speicherofen auch bei einem Stromausfall für angenehme Wärme und zusätzlichen Komfort.
Gerade in den kalten Wintermonaten kann diese Unabhängigkeit ein beruhigender Vorteil sein. Während viele Heizsysteme auf Strom angewiesen sind, bleibt ein Holzofen jederzeit einsatzbereit – vorausgesetzt, Brennholz ist vorhanden.
Tiba berät Sie gerne zu den verschiedenen Kamin- und Speicherofenlösungen sowie deren Vorteilen für Ihr Zuhause.
Reinigen Sie Ihren Kamin- oder Speicherofen grundsätzlich nur im vollständig ausgekühlten Zustand. So vermeiden Sie Beschädigungen an den Oberflächen und gewährleisten eine sichere Reinigung.
Bei Modellen mit Stahlverkleidung genügt in der Regel ein weiches, trockenes Tuch, um Staub und leichte Verschmutzungen zu entfernen. Verwenden Sie keine scheuernden Reinigungsmittel oder kratzenden Hilfsmittel, damit die Oberfläche unbeschädigt bleibt.
Verkleidungen aus Speckstein oder anderen mineralischen Materialien können mit einem leicht feuchten Tuch und mildem Seifenwasser gereinigt werden. Für bestimmte Oberflächen, beispielsweise bei Tonwerk Speicheröfen, stehen zudem spezielle Reinigungssteine zur Verfügung, mit denen kleinere Verschmutzungen schonend entfernt werden können.
Die Sichtscheibe reinigen Sie am besten mit einem geeigneten Glaskeramik- oder Ofenglasreiniger. Tragen Sie das Reinigungsmittel dabei nicht direkt auf die Scheibe auf, sondern auf ein Reinigungstuch. Dadurch werden Dichtungen und andere empfindliche Bauteile geschont.
Eine regelmässige und fachgerechte Reinigung trägt dazu bei, die Optik Ihres Kamin- oder Speicherofens zu erhalten und langfristig für eine einwandfreie Funktion zu sorgen.
Je trockener das Brennholz ist, desto effizienter und sauberer verbrennt es. Ein niedriger Feuchtigkeitsgehalt erhöht die nutzbare Wärmeleistung und trägt zu einer emissionsarmen Verbrennung bei.
Für den Einsatz im Kaminofen sollte Brennholz einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 17 bis 20 % aufweisen. Holz mit einer höheren Restfeuchte verbrennt weniger effizient, erzeugt mehr Rauch und kann zu verstärkten Ablagerungen in Ofen und Abgasanlage führen.
Der Feuchtigkeitsgehalt lässt sich einfach mit einem Holzfeuchtemessgerät überprüfen. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich, das Brennholz ausreichend lange zu lagern und vor der Verwendung einige Tage im Wohnraum oder an einem trockenen Ort zwischenzulagern. So steht einem effizienten Feuererlebnis nichts im Weg.
Ja, Holzbriketts können in den meisten Kaminöfen problemlos verwendet werden. Da sie jedoch deutlich dichter gepresst sind als herkömmliches Scheitholz, verfügen sie über einen höheren Energiegehalt und müssen entsprechend dosiert werden.
Holzbriketts werden aus naturbelassenen Holzresten wie Sägemehl und Hobelspänen hergestellt, die unter hohem Druck gepresst werden. Durch ihren geringen Feuchtigkeitsgehalt und die hohe Dichte brennen sie besonders gleichmässig und geben über einen längeren Zeitraum Wärme ab.
Im Vergleich zu klassischem Brennholz besitzen Holzbriketts einen höheren Heizwert. Daher sollte die Brennstoffmenge an die Vorgaben des jeweiligen Ofenmodells angepasst werden, um eine Überlastung des Kaminofens zu vermeiden. Je nach Grösse der Briketts kann es sinnvoll sein, diese vor dem Einlegen zu teilen.
Als grober Richtwert kann etwa 1 kg Holzbriketts pro Stunde angenommen werden. Massgebend sind jedoch stets die Angaben zum jeweiligen Kaminofenmodell.
Tiba empfiehlt, beim Einsatz von Holzbriketts die Bedienungsanleitung des Ofens zu beachten und die empfohlene maximale Brennstoffmenge nicht zu überschreiten. So ist ein effizienter, sicherer und emissionsarmer Betrieb gewährleistet.
Für einen sicheren und umweltgerechten Betrieb Ihres Kaminofens sollten ausschliesslich geeignete Brennstoffe verwendet werden. Nicht in den Feuerraum gehören behandelte oder beschichtete Holzprodukte sowie sonstige Abfälle.
Dazu zählen insbesondere lackiertes, gestrichenes, imprägniertes oder kunststoffbeschichtetes Holz, aber auch Spanplatten, Sperrholz, Verpackungsmaterialien, Hausabfälle, Zeitungspapier, Steinkohle, Nussschalen oder Tannenzapfen.
Beim Verbrennen solcher Materialien können schädliche Schadstoffe und belastende Abgase entstehen. Diese beeinträchtigen nicht nur die Umwelt, sondern können auch zu Ablagerungen und Schäden am Kaminofen sowie an der Abgasanlage führen.
Tiba empfiehlt, ausschliesslich naturbelassenes, trockenes Brennholz oder dafür zugelassene Holzbriketts zu verwenden. So gewährleisten Sie eine saubere Verbrennung, einen hohen Wirkungsgrad und eine lange Lebensdauer Ihres Ofens.
Ein sparsamer Holzverbrauch beginnt bereits bei der Wahl des richtigen Brennholzes. Verwenden Sie ausschliesslich naturbelassenes, gut getrocknetes Holz wie Buche, Birke oder Eiche. Für eine effiziente Verbrennung sollte das Brennholz einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 17 bis 20 % aufweisen. Zu feuchtes Holz benötigt einen Teil der Energie für die Verdampfung des Wassers und liefert dadurch weniger nutzbare Wärme.
Achten Sie ausserdem darauf, den Feuerraum mit der empfohlenen Brennstoffmenge zu bestücken. Zu grosse Holzscheite oder eine Überfüllung des Feuerraums können die Verbrennung beeinträchtigen und den Holzverbrauch erhöhen. Die für Ihr Ofenmodell empfohlene Holzmenge entnehmen Sie den technischen Unterlagen oder der Bedienungsanleitung.
Auch die Qualität des Brennholzes spielt eine wichtige Rolle. Sehr altes oder stark verwittertes Holz besitzt häufig einen geringeren Heizwert und erzeugt weniger Wärme.
Mit trockenem Brennholz, der richtigen Brennstoffmenge und einer optimalen Luftzufuhr lässt sich der Holzverbrauch reduzieren und gleichzeitig ein effizienter sowie emissionsarmer Betrieb des Ofens sicherstellen.
Ein Kaminofen kann während des Betriebs sehr hohe Oberflächentemperaturen erreichen. Um Kinder vor Verbrennungen zu schützen, empfiehlt Tiba den Einsatz eines geeigneten Schutz- oder Absperrgitters. Dieses schafft einen sicheren Abstand zwischen Kind und Feuerstätte und verhindert den direkten Kontakt mit heissen Oberflächen.
Das Schutzgitter sollte so platziert werden, dass der gesamte Gefahrenbereich vor dem Kaminofen abgesichert ist. Dadurch wird verhindert, dass Kleinkinder den Ofen berühren oder ihm zu nahe kommen.
Unabhängig von zusätzlichen Schutzmassnahmen sollten Kinder niemals unbeaufsichtigt in der Nähe eines beheizten Kaminofens spielen oder sich aufhalten.
Für ein sicheres Zuhause empfiehlt Tiba, bereits bei der Planung geeignete Schutzvorkehrungen für Kinder und Haustiere zu berücksichtigen.
Eine Aussenluftzufuhr versorgt den Holz-Kaminofen mit Frischluft von ausserhalb des Gebäudes. Die für die Verbrennung benötigte Luft wird dabei nicht dem Aufstellraum entnommen, sondern direkt von aussen zugeführt.
Dies ist insbesondere bei modernen, gut gedämmten Gebäuden von Vorteil, da dort häufig nur wenig natürliche Luftzirkulation vorhanden ist. Eine externe Verbrennungsluftzufuhr unterstützt einen sicheren und effizienten Betrieb des Kaminofens.
Viele Tiba Holz-Kaminöfen können mit einer externen Aussenluftzufuhr ausgestattet oder daran angeschlossen werden. Welche Lösung für Ihr Gebäude geeignet ist, hängt vom jeweiligen Ofenmodell und den baulichen Gegebenheiten ab.
Tiba berät Sie gerne bei der Planung und prüft, ob für Ihr Projekt eine Aussenluftzufuhr empfohlen oder erforderlich ist. Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich auch die geltenden regionalen Vorschriften und Anforderungen.
Für nicht brennbare Materialien wie Beton, Mauerwerk oder Stein gelten in der Regel keine spezifischen Mindestabstände zum Kaminofen. Aus rein technischer Sicht kann ein Kaminofen daher auch direkt vor einer nicht brennbaren Wand aufgestellt werden.
Tiba empfiehlt jedoch, zwischen Kaminofen und Wand einen Abstand von etwa 5 bis 10 cm vorzusehen. Dies sorgt für eine harmonischere Optik und bietet praktische Vorteile bei der Reinigung, Wartung oder bei Renovationsarbeiten wie dem Streichen der Wand.
Diese Empfehlung gilt sowohl für feststehende als auch für drehbare Kaminöfen. Ein kleiner Abstand zur Wand erhöht die Flexibilität bei der Platzierung und gewährleistet, dass der Ofen seine Funktion uneingeschränkt erfüllen kann.
Gerne unterstützt Sie Tiba bei der optimalen Planung und Positionierung Ihres Kaminofens, abgestimmt auf die räumlichen Gegebenheiten und das gewählte Modell.
Für den Betrieb eines Kaminofens eignet sich eine Vielzahl naturbelassener Holzarten. Die Qualität des Brennholzes hat dabei einen entscheidenden Einfluss auf das Flammenbild, die Wärmeabgabe und die Effizienz der Verbrennung.
Besonders bewährt haben sich gut getrocknete Harthölzer wie Buche, Birke oder Eiche. Sie zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte aus, brennen gleichmässig und erzeugen ein langanhaltendes Glutbett.
Für optimale Ergebnisse sollte ausschliesslich trockenes, ausreichend gelagertes Scheitholz verwendet werden. Gut getrocknetes Brennholz sorgt für eine saubere Verbrennung, einen höheren Wirkungsgrad und geringere Emissionen.
Die richtige Lagerung ist entscheidend, damit Brennholz trocken bleibt und effizient verbrennt. Scheitholz sollte an einem gut belüfteten, vor Regen geschützten Ort gelagert werden und keinen direkten Kontakt zum Boden haben. Eine Unterkonstruktion oder ein Holzlager hilft, aufsteigende Feuchtigkeit zu vermeiden.
Für eine optimale Trocknung empfiehlt es sich, die Stirnseiten der Holzscheite nach aussen auszurichten und zwischen Holzstapel und Boden ausreichend Platz für die Luftzirkulation zu lassen. So kann die Feuchtigkeit besser entweichen und das Holz trocknet gleichmässig.
Weniger geeignet sind geschlossene Räume wie Keller oder Garagen, da dort häufig die notwendige Luftzirkulation fehlt und das Holz nur langsam nachtrocknet.
Für beste Verbrennungseigenschaften empfiehlt es sich, das benötigte Brennholz einige Tage vor der Verwendung in den Wohnraum oder einen beheizten Bereich zu bringen. Dadurch kann verbleibende Restfeuchtigkeit weiter reduziert werden. Für die praktische und dekorative Zwischenlagerung im Wohnbereich stehen verschiedene Holzaufbewahrungslösungen zur Verfügung.
Grundsätzlich ist es möglich, einen Kaminofen selbst aufzustellen. Für einen sicheren und gesetzeskonformen Betrieb empfiehlt Tiba jedoch die fachgerechte Installation durch unsere Spezialisten. Tiba übernimmt die korrekte Montage sowie den fachgerechten Anschluss an die Abgasanlage. So sind ein einwandfreier Betrieb des Ofens und die Einhaltung aller geltenden Vorschriften gewährleistet. Für weitere Auskünfte steht Ihnen das Tiba-Team gerne zur Verfügung.
Wenden Sie sich an einen Kaminbauer oder Tiba-Fachhändler in Ihrer Nähe. Anhand Ihrer Wohnsituation und Ihrem Heizbedürfnis kann er Ihnen die bestmöglichste Lösung aufzeigen.
Ja. Für den Betrieb eines Speicher- oder Kaminofens ist stets ein geeigneter und funktionierender Schornstein bzw. eine zugelassene Abgasanlage erforderlich.
Beim Verbrennen von Holz entstehen Rauchgase, die sicher über den Schornstein ins Freie abgeführt werden müssen. Aus sicherheits- und gesetzestechnischen Gründen ist der Betrieb eines Holzfeuers ohne geeignete Abgasanlage nicht zulässig.
Tiba prüft im Rahmen der Planung, ob ein passender Schornstein vorhanden ist oder welche Möglichkeiten für einen nachträglichen Anschluss bestehen. Gerne beraten wir Sie zu den technischen und baulichen Anforderungen Ihrer individuellen Situation.
Ob ein Kaminofen an eine bestehende oder ältere Kaminanlage angeschlossen werden kann, hängt vom Zustand und der Dimensionierung der vorhandenen Abgasanlage ab. Entscheidend ist, dass Kaminofen und Kamin technisch zueinander passen und alle geltenden Anforderungen erfüllt werden.
Insbesondere Durchmesser, Höhe, Dichtheit und der allgemeine Zustand der Kaminanlage müssen überprüft werden. Ältere Kamine erfüllen nicht immer die Anforderungen moderner Holz-Kaminöfen und müssen gegebenenfalls saniert oder mit einem passenden Innenrohr ausgerüstet werden.
Tiba beurteilt die Eignung Ihrer bestehenden Kaminanlage im Rahmen der Planung und zeigt Ihnen mögliche Anpassungen auf. So stellen wir sicher, dass Ihr neuer Kaminofen sicher, effizient und vorschriftskonform betrieben werden kann.
Wir empfehlen Ihnen, die Installation Ihres Kaminofens durch eine Fachperson ausführen zu lassen. Eine fachgerechte Installation und das korrekte Anschliessen an die Abgasanlage stellen einen gut funktionierenden Ofen und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicher. Weitere Auskünfte gibt Ihnen Ihr lokaler Fachhändler.
Wenden Sie sich an einen Kaminbauer oder Tiba-Fachhändler in Ihrer Nähe. Anhand Ihrer Wohnsituation und Ihrem Heizbedürfnis kann er Ihnen die bestmöglichste Lösung aufzeigen.
Die erforderlichen Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien variieren je nach Ofenmodell, Bauart und Aufstellort. Massgeblich sind die Angaben des Herstellers sowie die geltenden Brandschutz- und Bauvorschriften.
Die konkreten Mindestabstände zu Wänden, Möbeln und anderen brennbaren Bauteilen sind in der jeweiligen Installationsanleitung des Holz-Kaminofens festgelegt und müssen bei der Planung und Montage berücksichtigt werden.
Befindet sich der Ofen auf einem brennbaren Bodenbelag, ist zusätzlich ein geeigneter Bodenschutz erforderlich. Häufig kommen dafür Bodenplatten oder Vorlegeplatten aus nicht brennbaren Materialien zum Einsatz.
Da die Vorschriften je nach Land, Region oder Gemeinde unterschiedlich sein können, empfiehlt es sich, die geplante Installation vorab mit einer qualifizierten Fachperson oder der zuständigen Behörde abzustimmen.
Ein Kaminofen gibt die Wärme schnell an den Raum ab und sorgt innerhalb kurzer Zeit für angenehme Temperaturen. Ein Speicherofen hingegen speichert die erzeugte Wärme in speziellen Speichermaterialien und gibt sie über viele Stunden gleichmässig wieder ab. Dadurch bleibt der Raum auch nach dem Erlöschen des Feuers lange warm. Während Kaminöfen ideal für schnelles Heizen sind, eignen sich Speicheröfen besonders für eine langanhaltende und konstante Wärmeabgabe.
Ja, ein Holz-Kaminofen kann auch in einem kleinen Raum installiert werden. Wichtig ist, dass Modell, Brennraumgrösse und Heizleistung zum Raum passen.
Die Verarbeitungsqualität eines Holz-Kaminofens zeigt sich unter anderem an der Feuerraumtür, den Scharnieren, den Dichtungen sowie der allgemeinen Bedienbarkeit. Diese Merkmale lassen sich am besten direkt vor Ort beim Fachhändler beurteilen.
Achten Sie beispielsweise auf folgende Punkte:
- Lässt sich die Feuerraumtür leicht öffnen und sicher schliessen?
- Funktioniert die Verriegelung zuverlässig?
- Bewegen sich die Scharniere ruhig und gleichmässig?
- Wirkt das Schließverhalten hochwertig und präzise?
- Liegt der Türgriff angenehm in der Hand?
- Macht die Tür einen stabilen, massiven und dicht schliessenden Eindruck?
- Sind die Dichtungen an der Innenseite der Tür sauber und sorgfältig verarbeitet?
Diese Merkmale können dabei helfen, die Verarbeitungsqualität eines Kaminofens einzuschätzen und verschiedene Modelle miteinander zu vergleichen.
Ein Kaminofen ist ein freistehender Ofen (siehe Abbildung 1). Ein Kamineinsatz kann individuell verbaut werden (siehe Abbildung 2).
Die kW-Stärke (Kilowatt) gibt an, welche Leistung eine Anlage hat und wie viel Strahlungswärme das Gerät abgibt. Die tatsächliche Wärmeleistung hängt jedoch von der gewählten Holzauflage durch den Benutzer ab. Für ein angenehmes Raumklima ist die Raumgrösse von entscheidender Bedeutung. Pro kW Heizleistung können 10 m2 Fläche (ca. 25 m3 Raum) beheizt werden (bei neueren Gebäuden mit guter Isolierung). Ihr Fachhändler kann Sie in dieser Frage individuell beraten.
Der Preis eines Holz-Kaminofens oder Holz-Kamins hängt vom Modell und den gewählten Optionen ab.
Tiba Holz-Kaminöfen und Holz-Kamine werden über das qualifizierte Tiba-Fachhändlernetz verkauft. Wenn Sie sich für ein Produkt interessieren, wenden Sie sich bitte an einen Fachhändler in Ihrer Nähe. Der Fachhändler erstellt Ihnen ein individuelles Angebot für das gewünschte Modell. Dieses berücksichtigt unter anderem die gewählte Ausstattung und die konkrete Installation vor Ort.
Da der Kaminofen nicht nur eine blosse Heizquelle ist, sondern auch ein Möbelstück, welches zu Ihrer Einrichtung und zu Ihrem persönlichen Stil passen muss, ist diese Frage zentral. Sicherlich sollte zuerst die grundlegende Frage nach dem Brennstoff gestellt werden. Ist das geklärt, bietet Ihnen Tiba eine Vielzahl an Kaminöfen oder Kamineinsätzen. Unsere Feuerstellen sind bekannt für Ihren perfekten Finish und eine lange Lebensdauer. Um dies zu gewährleisten, verwenden wir ausschliesslich ausgesuchte, hochwertige Materialien und Rohstoffe. Alle aktuell im Verkauf erhältlichen Tiba-Feuerstellen erfüllen die strengsten Umwelt- und Qualitätsanforderungen. Lassen Sie sich von unseren Produkten auf der Website inspirieren und vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Fachhändler in der Nähe.
Bei der Wahl des Kaminofens gibt es ein paar Faktoren, die zu beachten sind. Die Entscheidung über die Form, Grösse und Materialien des Ofens ist eine Frage des Geschmackes, des Heizbedürfnisses und in welchen Räumlichkeiten der Kaminofen installiert wird. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin bei einem Fachhändler, welcher Ihnen die passenden Möglichkeiten für Ihr Zuhause aufzeigen kann.




